2040 fließt Wissen frei durchs Netz

Der Buchdruck ist bald Geschichte. Das Wissen wird künftig keine Grenzen mehr kennen, schreibt Medienwissenschaftler Jeff Jarvis in einem Brief an ein Kind der Zukunft:

Lieber Alexander,

Ich wette, dass 2040 ein entscheidendes Jahr für die Zukunft des Wissens sein wird. Aber diese Wette wirst Du für mich einlösen müssen. Denn im Jahr 2040 wird die letzte Zeitung aus der letzten Druckpresse kommen – zumindest nach den heutigen Abwärtstrend-Berechnungen der amerikanischen Nachrichtenindustrie.

Jeff Jarvis

Jeff Jarvis

lehrt an der Graduate School of Journalism an der City University of New York und betreibt das Blog BuzzMachine

Ja, die letzte Druckpresse. Schon heute machen die Geräte, die wir Drucker nennen, viel mehr, als dass sie bloß Tinte auf Papier drücken. Sie nutzen Düsen, um präzise ein Material auf das andere zu schichten. Damit wird nicht nur Text produziert, sondern es werden Bausteine, Schokolade, sogar Betongebäude hergestellt – und vielleicht bald menschliche Organe.Im Jahr 2040 sind ungefähr fünf Jahrzehnte seit der Erfindung des World Wide Web durch Sir Tim Berners-Lee vergangen. Das ist ein wichtiges Datum. Die führende Gutenberg-Forscherin, Elisabeth Eisenstein, sagt, dass das Buch einst fünfzig Jahre brauchte, um eine neue Form anzunehmen und sich von seinen handschriftlichen Wurzeln zu lösen. Zunächst wurde der Buchdruck nämlich nur als “automatisches Schreiben” verstanden.

Während ich dies schreibe, haben sich die Produkte der Druckerpresse, die Bücher, Magazine und Zeitungen, noch nicht von ihrer Vergangenheit gelöst, um die Vorteile ihres digitalen Schicksals zu nutzen – so, wie sich einst der Buchdruck von der Handschrift löste. Ich hoffe, das wird sich ändern. Vielleicht fragst Du Dich ja sogar gerade: “Was ist ein Buch?”

Wenn Du diesen Brief liest, hoffe ich, dass sich das Wissen aus der Gefangenschaft in bestimmten Medien befreit hat und neue Wege und Formen findet.

Ein Freund von mir, der Autor David Weinberger, hat 2012 ein Buch mit dem Titel Too Big to Know geschrieben, in dem er davon ausgeht, dass sich unser ganzes Verständnis von Wissen und Weisheit verändert.

Demografie-Rechner

Die deutsche Altersstruktur wird sich bis 2060 radikal ändern. Altern Sie mit!

Die deutsche Altersstruktur wird sich bis 2060 radikal ändern. Altern Sie mit!

Zu Gutenbergs Zeit verehrten die Menschen das Wissen der alten Griechen und Römer und versuchten, es zu bewahren. Nach der Erfindung der Druckerpresse, in einer Zeit, die von dänischen Wissenschaftlern die Gutenberg-Parenthese genannt wird, begannen wir, Autoren und Experten zu bewundern – also Menschen, die Zugang zur Druckerpresse hatten – was ihnen zusätzliche Autorität verlieh. Doch die Zeit der Druckerpresse ging vorüber. Das Internetzeitalter brach an und wir begannen, das Wissen eines Netzwerkes zu schätzen.

“Der klügste Mensch im Raum ist nicht derjenige, der vorne steht und Vorträge hält und es ist auch nicht die kollektive Intelligenz aller im Raum”, schreibt Weinberger. “Die klügste Person im Raum ist der Raum selbst: das Netzwerk, dass Menschen und Ideen zusammenbringt und Verbindungen zu denen schafft, die außerhalb sind.”

Geboren 2012

Wie werden wir morgen leben? Bitte klicken Sie auf das Bild, um zum Schwerpunkt Zukunftsforschung zu gelangen.

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Ich hoffe, dass Du in einer Zeit des vernetzten Wissens lebst, in dem sich Informationen, Analysen und Erkenntnisse frei zwischen Menschen und Maschinen bewegen, und dass sich das Wissen immer schneller verbreitet und neuen Wert schafft. Ich hoffe, Du lebst in einer Zeit, in der diese neuen Verbindungen wichtiger sind als die alten Konzepte von Nationen und Institutionen und deren künstliche Grenzen. Ich hoffe, Du wirst Wissen als Ergebnis von Verbindung definieren.

2040 ist etwa 600 Jahre nach Gutenbergs Erfindung. Bis dahin wird diese beeindruckende technologische Umwälzung vielleicht nicht mehr sein als eine Erinnerung, die im Gutenberg-Museum in Mainz ausgestellt wird. Ich hoffe, Du wirst dorthin fahren und sehen, wo die Idee des produzierbaren Wissens begann und wie weit sie gekommen ist.

Dein Jeff Jarvis

  • Von: Jeff Jarvis
  • Datum: 22.02.2012 – 19:58 Uhr

 

SEO Ranking Faktoren für Deutschland 2012 von searchmetrics

Die größte Unbekannte im SEO-Bereich ist natürlich der Algorithmus. Viele Mythen und Gerüchte ranken sich um die Art und Weise, wie Google Ergebnisse sortiert und wie man das am besten beeinflussen kann.

Wir bei Searchmetrics aggregieren monatlich Milliarden von Datenpunkten – und gehen dabei natürlich genau dieser Frage nach: Welche Faktoren sind relevant für eine gute Positionierung in den Google Suchergebnissen. Mit diesem Beitrag nähern wir uns der Antwort auf der Basis von 10.000 ausgewählten Top-Keywords, 300.000 Webseiten und Millionen von Links, Shares und Tweets. Wir vergleichen hierbei mutmaßliche Ranking-Faktoren, also Eigenschaften von Webseiten mit der Summe ihrer Positionen bei Google. Sind also in den vorderen Positionen der untersuchten SERPs viele Seiten, die das Keywords im Title-Tag enthalten, dann erkennen wir darin eine hohe Korrelation.

Hier präsentieren wir die Rankingfaktoren ausführlich. Wer noch tiefer ins Detail gehen möchte, dem sei das Whitepaper “Ranking Faktoren Deutschland” ans Herz gelegt, dass wir hier für einen tweet oder share anbieten.

Einige Highlights der Erhebung

  • Social Media Signale sind in Deutschland angekommen: Auch in Deutschland korrelieren nun die Social Signals aus Facebook, Twitter und Google+ extrem stark mit guten Positionen im Google-Index.
  • Zu viel Werbung ist schädlich: Ebenso neu in Deutschland ist, dass es Seiten mit zu viel Werbung schwerer haben, gut zu ranken. Das eigentliche Hindernis dabei sind allerdings nur die Adsense Werbeblöcke…
  • Backlinks bleiben wichtig – aber nicht nur die Masse zählt: Auch, wenn die Zahl von Backlinks in dieser Kategorie am wichtigsten ist, gehören auch Links mit Stopwords und “nofollow” unbedingt in den Linkmix.
  • Die Marke hebelt klassische SEO-Signale aus: Seiten von starken Marken brauchen anscheinend sich weniger um Title-Tag, Headings u.s.w. zu kümmern. Denn für sie gelten nach unseren Zahlen andere Regeln.
  • Die Keyword-Domain schafft immer noch häufig den ersten Platz: Allen anderslautenden Gerüchten sind Domains mit dem Keyword noch lange nicht tot. Auf den Top-Positionen findet man sie immer noch äußerst häufig.

Alle Faktoren in der Übersicht

Der eindrücklichste Weg, die Korrelationen zwischen verschiedenen Faktoren und den Google-Suchergebnissen darzustellen ist die so genannte Spearman–Korrelation.

Rankingfaktoren 2012

Je länger ein Balken ist, umso höher die Korrelation. Auf der x-Achse wird der Korrelationskoeffizient angezeigt. Hohe Werte auf der x-Achse (z.B. Facebook Shares) haben eine positive Korrelation (je mehr, umso besser) während niedrige Werte (z.B. Länge der Linktexte) eine negative Korrelation haben. Wir können also sagen, dass die größte Korrelation zwischen Facebook-Shares besteht und die geringste besteht zwischen der der Position des Keywords im Title. Mit umgekehrten Vorzeichen ist die Korrelation zwischen der Länge von Linktexten zu erkennen: Je kürzer die Links sind, umso besser das Ranking. Dazu weiter unten noch mehr.

Datenaktualität

Die Daten wurden zwischen Mitte Dezember 2011 und Januar 2012 erhoben. Aufgrund der Aussagen, die wir treffen werden und von den Ergebnissen, die uns teils selbst überrascht haben, wurden die Daten mehrmals erhoben und bewertet. In den Ergebnissen sieht man auch die Auswirkungen der diversen Panda Updates, denn Anfang 2011 hätten die Ergebnisse teils ganz anders ausgesehen.

Die wichtigsten Faktoren

Richtig nützlich werden all diese Werte erst, wenn man sie thematisch zusammenfasst, Muster herausstreicht und ermittelt, was dahinter stehen könnte. Dies wollen wir hier tun.

Erstens und NEU: Social Signals in Deutschland angekommen

Sicherlich der interessanteste Punkt für alle, die inhouse oder bei Agentur-Kunden die Implementierung einer Social-Strategie anstoßen wollen: Soziale Signale sind in Deutschland definitiv angekommen. Facebook- und Twittersignale korrelieren wie folgt mit besseren Rankings: 

Rankingfaktoren 2012 Social

Die verschiedenen Facebook-Metriken weisen die höchsten Werte auf, wobei Shares den stärksten Zusammenhang zu haben scheinen – sogar höher als der aggregierte Wert für Shares, Comments und Likes. Twitter erreicht diese Werte bei weitem nicht – ist aber immer noch die sechststärkste Metrik in unserer Analyse – hinter Facebook und der Anzahl der Backlinks.

Eine Anmerkung zu Google Plus: Hier waren noch nicht genügend Daten vorhanden, um sinnvolle Aussagen treffen zu können. Offensichtlich macht uns Google mit mittlerweile fast 100 Mio Nutzern eher was vor, als dass sie wirklich aktiv sind.

Zweitens: (Plumpe) Werbung wird zu einem Hindernis 

Zu viele und / oder zu plumpe Werbung wird als einer der Faktoren beim Panda-Update und nachfolgenden Iterationen vermutet. Auch die Daten unserer Untersuchung legen diese Vermutung nahe, bei allen von uns untersuchten Werbefaktoren sind die Korrelationen negativ:

Rankingfaktoren 2012 Werbung

Allgemeine Adlinks (übliche Integrationen von Affilinet, Zanox, CJ, Adsense und anderen) sind dabei minimal weniger negativ als die alleinige Betrachtung von Adsense.

Wichtig zu beachten ist jedoch, dass der Korrelationswert von oben für “Adlinks” für alle Integrationen inklusive Adsense gilt – wenn man sich den %-Verlauf der Integration für Adsense und alle anderen untersuchten Werbenetzwerke nach Positionen ansieht, muss man zu einem überraschenden Schluss kommen:

Rankingfaktoren 2012 Adsense Adlinks

Objektiv sieht man hier, dass Adsense Werbung auf den ersten Positionen extrem stark zurückgeht. Alle anderen Werbeformen (Affilinet, Zanox, CJ) sind hingegen de facto konstant. Unter dem Strich kann man also sagen dass nur Adsense negativ korreliert, andere Werbenetzwerke sind rankingneutral!
Gerade auf den Top-Positionen scheinen sich also eher Seiten zu befinden, die weniger klassische Werbeintegrationen haben. Dies könnte natürlich auch mit den Markenseiten zusammen hängen. „Sony“ hat auf seinen Produktseiten einfach keine Banner…
Zuletzt wurde ja sogar von Google direkt bestätigt, dass sehr auffällige, ablenkende oder zu stark above-the-fold Werbung zu Rankingproblemen führen kann – und genau das sieht man tendenziell auch in diesen Korrelationsdaten. Allerdings liefern wir noch die Zusatzinformation, dass diese Dinge eigentlich nur in den Top 10 wirklich relevant zu sein scheinen – und dass Adsense auf wesentlich mehr schlecht rankenden Seiten als gut rankenden Seiten vorkommt, im Gegensatz zu anderen Werbearten.

Drittens: Backlinks bleiben SEO-Gold – aber die Ansprüche steigen

Social Media hin oder her: Backlinks sind und bleiben eine der wichtigsten Stellschrauben für ein gutes Ranking.

Die Korrelationsdaten unterstützen dies – die Anzahl der Backlinks ist nach den Facebook-Metriken am stärksten mit guten Rankings korreliert. Darüber hinaus scheint es im Backlinkbereich aber noch andere Qualitätsfaktoren zu geben:

Rankingfaktoren 2012 Links
Diese Zahlen legen nahe, dass der Anteil der nofollow-Links und der Anteil von Links die ein Stopword enthalten gleich oder fast stärker korrelieren als Links, die das Keyword enthalten. Auch, wenn diese Aussage nicht als “signifikant” bezeichnet werden kann: Diese gute Korrelation für Faktoren, die eine natürlichere Verlinkung vermuten lassen, illustriert den von vielen SEOs vermuteten Trend, dass stumpfe, perfekt keywordoptimierte Links oft nicht mehr effizient sind, sondern eine differenzierte Strategie benötigt wird.
Bis diese Faktoren aber gegen die schiere Masse an Links gewinnen, ist es bei vielen Keywords noch ein langer Weg. Wenn man die Anzahl der Links abhängig von der Position der verlinkten Seite darstellt, erhält man bei den von uns beobachteten Keywords zusammengefasst die folgenden Werte:

Rankingfaktoren 2012 Backlinks nach Position

Viertens: Die Macht der Marke ist ungebrochen

Schon seit längerer Zeit gilt unter SEOs die Regel, dass Marken im Ranking Vorteile genießen und es ein großer Vorteil ist, wenn man sich als eine solche Marke etablieren kann. Allerdings ist der Faktor „Marke“ in groß angelegten Datenanalysen schwer zu bestimmen. Schließlich ist es nahezu unmöglich, ohne den Algorithmus der Suchmaschine zu kennen, die thematischen Kriterien einer Marke zu erkennen.

Nun, es ist nicht ganz unmöglich. Denn bei einigen untersuchten Onpage-Kriterien ist die Macht der Marke offensichtlich – und führt sogar dazu, dass sich die „konventionelle“ SEO-Logik de fakto auf den Kopf stellt. Auffällig ist dies bei den folgenden Elementen, die allesamt (überraschender weise) eine negative Korrelation aufweisen:

Rankingfaktoren 2012 Marke

Die Kernaussage dieser Grafik ist: Je seltener das Keyword in der Überschrift und im Title steht und je weniger Wörter der Text enthält – umso besser sind die Seiten gerankt. Das ist zunächst verblüffend. Wenn man sich aber den genauen Verlauf dieser Metriken auf den Plätzen eins bis 30 anschaut, fällt ein Muster auf: bis in die Top 10 verhalten sich die Faktoren wie zu erwarten ohne große Korrelation in eine Richtung. Doch auf den ersten Plätzen – dem natürlichen Lebensraum der Marke – kehrt sich alles um:

Auswirkung der Marke auf Onpage Faktoren

Zur Erklärung: In dieser Grafik findet man einen Index-Wert für die Häufigkeit des gesuchten Ranking Faktors auf der Y-Achse. Die Positionen im Google-Index stehen auf der x-Achse. Die Seiten mit den geringsten Ausprägungen stehen also auf den Positionen eins bis drei.

Also: Auf den besten Positionen benötigt man nicht mehr das Keyword im Title oder in der H1-Überschrift, und auch die Anzahl der Wörter geht im Durchschnitt (bis auf einen Ausreißer auf Position 1) zurück.

Hier widersprechen die Daten der klassischen Onpage-SEO-Lehre – eigentlich ist ja zu erwarten, dass z.B. das Keyword im Title einen großen Vorteil darstellt, und oft wurde auch in der Vergangenheit ein positiver Einfluss des Keywords im H1 Tags vermutet. Diese Faktoren werden in den Google-Resultaten aber mittlerweile anscheinend völlig anders gewichtet – starke Brands ranken in den Top 5, auch ohne Onpage perfekt passende Seiten.

Dieser Effekt tritt über das gesamte geprüfte Keywordset auf, und nicht nur z.B. bei den Marken- und Markenkombinationskeywords.

Ein interessantes Beispiel ist z.B. eine Suche nach „schöne Kleider“, bei der das erste Resultat mit exakt passendem Title erst auf der 4.Position erscheint:

serp schöne kleider

Andere Beispiele und Interpretationen zu den Auswirkungen von Marken auf die SERPs gibt es imWhitepaper zu den Rankingfaktoren 2012.

Fünftens: Keyword-Domains, Keyword in URL

Die Stärke von Keyworddomains ist seit Jahren bekannt, und ist auch in unserer Analyse deutlich sichtbar:

Rankingfaktoren 2012 Keyworddomains

Domains mit Keyword korrelieren also wesentlich besser mit guten Rankings als Ergebnisse, die von einer beliebigen Startseite gehalten werden. Die Korrelation bei Keyword-Domains ist auch weiterhin wesentlich höher als die Korrelation für Keywords im restlichen URL-Teil. Von Seiten Googles wird zwar immer wieder betont, dass diese Domains langsam aber sicher schwächer werden sollen – momentan scheint das aber noch nicht wirklich der Fall zu sein.

Sechstens: Weitere Onpage Faktoren

Wir haben uns bemüht, möglichst viele Faktoren auf ihre Auswirkungen zu untersuchen, soweit dies bei einer Analyse auf so großer Basis möglich ist. Neben den Faktoren die sich in Hauptpunkten zusammenfassen ließen gibt es deshalb noch eine Reihe von weiteren erfassten Faktoren – die jedoch nur wenig oder nicht anders als erwartet korrelieren.

Dazu zählen die folgenden Onpage Faktoren:

Rankingfaktoren 2012 Onpage

Obwohl man durchaus vermuten könnte, dass Seiten mit vielen Multimediainhalten tendenziell besser ranken (möglicherweise auch indirekt über bessere Usersignale, z.B. Social Media Links), ergab sich in unserer Analyse keine starke Korrelation für Seiten mit mehr Bildern (wobei alle Bilder außer Spacern gezählt wurden).

Ebenso unerwartet ist die negative Korellation der Textlänge zum Ranking – hier besteht der Zusammenhang mit den Marken die mit ihren Positionen konventionelle SEO-Logik konterkarieren weiter oben.

Die Länge des Title und die Position des Keywords im Title (nach Buchstabe wie nach Wörtern) korrelieren alle leicht negativ – dies deckt sich mit dem Erfahrungswissen, dass weiter vorne platzierte Keywords tendenziell stärker gewichtet werden und bei längeren Titles weniger Gewicht auf den einzelnen Keywords liegt.


Vorsicht bei den Rückschlüssen: Korellation ≠  kausaler Effekt!

Es ist nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass die Korrelationen in keinster Weise garantieren, dass die jeweiligen Faktoren einen Einfluss auf das Ranking haben, oder überhaupt von Google als Signal genutzt werden. Fragen wie „Bekommt man Social Signals weil man gut rankt, oder rankt man gut weil man Social Signals hat?“ sind absolut berechtigt und können nicht anhand der vorliegenden Daten eindeutig beantwortet werden.

Einige Zahlen zur Datenbasis

Als Datenbasis haben wir ein sehr großes Keywordset von 10.000 Suchbegriffen aus Google Deutschland gewählt – das aber trotzdem noch für Auswertungen verwendbar ist. Dabei kamen jedoch nicht die Top 10.000 Suchbegriffe nach Suchvolumen zum Einsatz, denn diese enthalten extrem viele Markenkeywords, was die Auswertungen für viele Faktoren hätte verfälschen können. Stattdessen beinhaltet unsere Referenz-Datenbasis:

  • Eine Mischung aus vielen Keywords mit nicht maximalem, aber tendenziell hohem Suchvolumen,
  • rund 1/10 davon sind Keywords, die von unseren Logiken als navigationsorientiert erkannt werden,
  • der Rest ist eine Mischung aus Keywords verschiedener CPC-Bereiche – um transaktionelle (eher hoher CPC) und informationsorientierte (eher niedriger CPC) Suchen sicher abzudecken sowie die Mischformen dazwischen.

Die Auswertung beschränkte sich auf die organische Suche – sämtliche Adwords,  Universal Search Oneboxen, 2- bis 7-Packs, Sitelinks, iGoogle-Integrationen usw. wurden nicht berücksichtigt.

Die 10.000 analysierten Keywords führten in der Auswertung zu:

  • 30.000 SERP-Seiten
  • mit 300.000 Titles, Descriptions und URLs.

Die Inhalte der rankenden Seiten lieferten:

  • 14,68 GB an Daten,
  • 110.944 Adsenseblöcke,
  • 170.988.441 Facebook Comments, 1,4 Milliarden Shares und 3,3 Milliarden Likes

Wem das noch nicht genug Detail war, der sollte sich das dazugehörige, noch detailliertere Whitepaper herunterladen, das wir hier für einen Tweet oder Share anbieten.

Facebook Marketing in 2012

  • 39% der Befragten wollen in 2012 Geld für Facebook Marketing ausgeben
  • 25% der Befragten wollen in dazu nötige Software investieren
  • 27% aller Interaktionen auf Facebook geschehen im Newsfeed
  • Es ist 40-150 Mal wahrscheinlicher, das ein Nutzer Inhalte von Marken im Newsfeed konsumiert als auf der Homepage

Hier die diesbezügliche Infografik:

2012infographic

Grafik erstellt von “The Social Marketer“, gefunden auf Social Media Today.

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Handel findet Geschmack am Internet

5700 Webshops, 1,9 Milliarden Euro Umsatz
© 2012 Wiener Zeitung  

Von Stefan Meisterle

  • Dynamische Nachfragesituation der Online-Konsumenten verdeutlicht Aufholbedarf bei Unternehmen.
  • Handelssparte der Wirtschaftskammer weist auf Benachteiligung im grenzüberschreitenden Handel hin.

Online-Shopping ist auf dem Vormarsch - der heimische Einzelhandel bemüht sich, auf den Zug aufzuspringen.

Online-Shopping ist auf dem Vormarsch – der heimische Einzelhandel bemüht sich, auf den Zug aufzuspringen.bilderbox.at Online-Shopping ist auf dem Vormarsch – der heimische Einzelhandel bemüht sich, auf den Zug aufzuspringen.bilderbox.at

Wien. Das Internet gewinnt für den heimischen Einzelhandel zunehmend an Bedeutung. Wie eine Studie der KMU Forschung Austria im Auftrag der Handelssparte der Wirtschaftskammer Österreich verdeutlicht, hat sich der Anteil von Online-Verkäufen am gesamten Umsatz des Einzelhandels in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt. Potenzial nach oben ist freilich noch reichlich vorhanden: Während bereits 39 Prozent der Österreicher online shoppen, bieten lediglich 15 Prozent der Einzelhandelsunternehmen ihre Waren im Internet an.

 

“Immer mehr Einzelhändler in Österreich verkaufen ihre Waren via Internet und immer mehr Konsumenten kaufen online ein”, fasst Spartenobfrau Bettina Lorentschitsch die Ergebnisse der Studie “Internet-Einzelhandel in Österreich” zusammen. “Es hat sich in den letzten vier Jahren einiges bewegt”, geht Studienleiter Ernst Gittenberger von der KMU Forschung Austria ins Detail. Mit einem Anteil von 3,6 Prozent am gesamten Einzelhandelsumsatz in Österreich ist das Online-Geschäft zwar immer noch ausbaufähig, liegt aber bereits deutlich über jenem Wert von 2006, als der Online-Anteil noch 1,3 Prozent betrug. 5700 heimische Online-Shops erzielten 2010 bereits einen Jahresumsatz von 1,9 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich nicht nur um reine Internet-Handelsunternehmen, sondern zunehmend auch um Ladengeschäfte, die ins Internet drängen: “Der stationäre Einzelhandel nutzt das Internet immer mehr als zusätzliches Vertriebsmodell”, ist Gittenberger überzeugt.

Zweieinhalb Millionen Web-Shopper
Und stößt dort auf eine überaus dynamische Nachfragesituation. Von den 4,8 Millionen Österreichern, die das Internet nutzen, kaufen auch bereits 2,5 Millionen online ein – zum Vergleich: 2006 waren in Österreich nur 1,8 Millionen Online-Käufer im Netz unterwegs. “Den typischen Internetkäufer gibt es mittlerweile nicht mehr”, erläutert der KMU-Forscher zwar, immerhin aber lassen sich statistische Muster der Online-Konsumentenschaft erkennen. “Im Durchschnitt sind Internetkäufer um zehn Jahre jünger und formal besser gebildet “, setzt Gittenberger den Internet-Käufer zum Durchschnitt der österreichischen Bevölkerung in Kontrast. Im Mittel gibt ein österreichischer Online-Shopper jährlich 1800 Euro im Netz aus, tätigt 15 Bestellungen und kauft aus fünf verschiedenen Warengruppen. Besonders gefragt sind im Web Bücher und Textilien.

Aufholbedarf für Einzelhandel
Dabei wird keineswegs nur auf heimische Anbieter zurückgegriffen. Dem 2010 erzielten Jahresumsatz von 1,9 Milliarden der österreichischen Online-Händler stehen 4,5 Milliarden Euro an Gesamtausgaben der österreichischen Konsumenten im Netz gegenüber. Während branchenübergreifend vier von fünf österreichischen Unternehmen Daten der Statistik Austria zufolge mit einer Webseite im Internet Präsenz zeigen, verfügt lediglich jedes zweite Einzelhandelsunternehmen über eine Homepage. Eine Diskrepanz, die auch auf eine größere Internetaffinität anderer Branchen hindeutet. Den Verkauf via Internet bieten nämlich gar nur 15 Prozent der Einzelhandelsunternehmen an.

Die Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich will folglich hier ansetzen, um das Potenzial, das der Internethandel für den österreichischen Einzelhandel birgt, abzurufen. “Ein erster Schritt ist, Maßnahmen zur Bewusstssbildung zu setzen”, kündigt Lorentschitsch eine Informationsoffensive für Einzelhandelsunternehmen in den Bundesländern an.

Gleichzeitig weist die Spartenobfrau auf die Problematik unterschiedlicher Rechtsvorschriften beim grenzüberschreitenden Handel hin. So sei etwa durch Abgaben wie Urheberrechtsgebühren für diverse Produkte eine Benachteiligung österreichischer Online-Händler gegenüber ausländischen Mitbewerbern festzustellen. “Wir müssen darauf achten, dass die Systeme kompatibel werden”, richtet Lorentschitsch einen Appell an die Politik. Denn schließlich gilt es, den heimischen Einzelhandel nicht nur für das Internet fit zu machen – sondern auch die Chancen, die der Online-Verkauf gerade im grenzüberschreitenden Handel eröffnet, zu ergreifen.

URL: http://www.wienerzeitung.at/dossiers/digitale_wirtschaft/430811_Handel-findet…

eShop Erstellungen

Mit Hilfe der von AWS.at erstellten Shoplösungen erhalten unsere Kunden die bestmögliche Lösung ihre Produkte online anzubieten.
 
Auch bei der eShop Erstellung verwenden wir Open Source Lösungen um ein optimales Preis- Leistungsverhältnis bieten zu können.
Selbstverständlich entwickeln wir auch individuelle Anpassungen.

 

Bei der Auswahl des für unsere Kunden optimalen eShop Systems analysieren wir von AWS.at:

  • Kundennutzen – Welchen Mehrwert kann ihr Unternehmen durch den Shop ihren Kunden liefern?
  • Kundenanalyse – Wie und in welchem Umfang lassen sich Erkenntnisse über die Kunden verwerten?
  • Integrationsfähigkeit – Wie und in welchem Umfang sind bestehende betriebswirtschaftliche Systeme einzubinden?
  • Administrationsfähigkeit – Wie einfach und wie flexibel lässt sich das System gestalten/administrieren?
  • Rentabilität – Wie teuer ist die Lösung aufgrund der zu erwartenden Verkäufe?

 

Beispiel für eine Nopcommerce Umsetzung

 

Beispiel für eine Randshop Umsetzung

 

 

 

Anfrage zur eShop Erstellung

Aktuelle Studie des E-Commerce-Leitfaden-Teams zum Trendthema Social Media

Social Media ist in aller Munde. Facebook, Twitter, Groupon und zahlreiche weitere Dienste ermöglichen es Unternehmen, eine starke Vernetzung mit ihren Kunden herzustellen und neue Wege für den Vertrieb und das Marketing von Produkten einzuschlagen. Bei der Vielzahl momentan vorhandener Plattformen und Angebote ist es jedoch besonders wichtig, den Überblick nicht zu verlieren und die Eignung und Relevanz dieser Kanäle hinsichtlich der individuellen Zielsetzung bewerten zu können.

Um Unternehmen hierbei eine Hilfestellung zu geben und die Faktoren des erfolgreichen Social Media Einsatzes herauszuarbeiten, möchte das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg Unternehmensvertreter hinsichtlich Ihres Umgangs und Ihrer Zielsetzungen im Zusammenhang mit Social Media befragen. Interessante Teilaspekte sind hier etwa der Trend Group-Buying, Social Media Marketing im Allgemeinen sowie organisatorische, wie auch strategische Aspekte hinsichtlich des Einsatzes von Social Media.

Unter folgendem Link können Unternehmensvertreter die Erhebung durch Beantwortung der Fragen mit ihren Erfahrungen bereichern.
www.ecommerce-leitfaden.de/socialmedia

Alle Aussagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Alle Teilnehmer erhalten auf Wunsch eine Zusammenfassung der Ergebnisse und können so von den wertvollen Erkenntnissen profitieren.

 

Quelle:

E-Commerce-Leitfaden
Dr. Georg Wittmann
c/o ibi research an der Universität Regensburg

E-Mail: team@ecommerce-leitfaden.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Facebook ist entscheidender Wirtschaftsfaktor in Europa

  • Zum Abschluss der DLD Konferenz präsentierte Sheryl Sandberg neue Kennzahlen zum Einfluss Facebooks auf die europäische Wirtschaft.
     
  • Internationale Studie zeigt: Facebook schafft einen Mehrwert von 15,3 Milliarden Euro zum europäischen Bruttoinlandsprodukt. Unternehmen generieren durch Aktivitäten auf oder mit Facebook 32 Milliarden Euro Umsatz.
     
  • In Deutschland bietet Facebook gerade mittelständischen Unternehmen großes Wachstumspotenzial: Der ökonomische Mehrwert beläuft sich hier auf 2,6 Milliarden Euro für das Bruttoinlandsprodukt.

München, 24. Januar 2012 – Zum Abschluss der DLD Konferenz (Digital Life Design) in München hat Sheryl Sandberg, Chief Operating Officer von Facebook, heute eine umfassende Studie zum wirtschaftlichen Einfluss von Facebook in Europa vorgestellt. Die von Deloitte durchgeführte Untersuchung verdeutlicht das große Potenzial der sozialen Plattform für das Wirtschaftswachstum in Europa. Die Studie belegt, dass Facebook in Europa einen direkten Mehrwert von 15,3 Milliarden Euro schafft. Unternehmen können 32 Milliarden Euro Umsatz in Europa durch Facebook-Aktivitäten realisieren. Auch in Arbeitsplätzen schlägt sich dies nieder. Dank Facebook sind bereits über 230.000 Jobs geschaffen worden. In Deutschland beläuft sich die Zahl der aufgrund von Facebook neu entstandenen Arbeitsplätze nach Ansicht der Experten auf 36.000. Facebook steuert in Deutschland 2,6 Milliarden Euro zum Bruttoninlandsprodukt bei.

„Die Studie zeigt deutlich, dass Facebook viel mehr ist, als ‚Bilder zu teilen’ und ‚mit Freunden in Kontakt zu sein’. Der Erfolg von Social Media bedeutet Wachstum und Arbeitsplätze“, sagt Sheryl Sandberg. „Die Ergebnisse der Deloitte-Studie sind eindeutig: Soziale Netzwerke bieten besondere Möglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen – das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Social Media ist ein Lichtblick in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten, aber Wachstum passiert nicht von alleine. Nur wenn wir in die richtige Aus- und Weiterbildung, die notwendigen Technologien und Netzwerke investieren, kann Social Media weiterhin Innovationen und Wirtschaftswachstum fördern.“

Untermauert wird dies durch eine aktuelle repräsentative Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und Facebook in Deutschland unter kleinen und mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern. 38 Prozent der in Social Media aktiven Unternehmen gaben an, dass sie ein klares Wirtschaftswachstum aufgrund ihrer Facebook-Präsenz verzeichnen konnten. 69 Prozent erklärten, ihren Bekanntheitsgrad durch Facebook signifikant gesteigert zu haben.

In München traf Sheryl Sandberg auch auf das traditionsreiche bayrische Trachtenhaus Angermaier. Seit 1963 entwirft Trachten Angermaier moderne und traditionelle Trachtenmode. Die Präsenz auf Facebook hat sich für Geschäftsführer Dr. Axel Munz und sein Team ausgezahlt. Acht neue Mitarbeiter konnten auch aufgrund von Facebook eingestellt werden und der Umsatz erhöhte sich im letzten Jahr um fast 20 Prozent. „Facebook bietet uns die einmalige Möglichkeit, direkt mit unseren Kunden in Kontakt zu treten, auf uns aufmerksam zu machen und neue Trends und Kundenwünsche sofort zu erkennen. Außerdem können wir so sehr einfach auch über die Grenzen hinaus unsere Trachten vermarkten. Das gefällt mir“, erläutert Munz seine Aktivitäten auf Facebook.

Weitere Informationen zu der Deloitte-Studie finden Sie unter:

www.deloitte.com/assets/Dcom-UnitedKingdom/Local%20Assets/Documents/Industries/TMT/uk-tmt-media-facebook-europe-economic-impact-exec-summary.pdf

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Wie im Tom Cruise-Film: Das Smart Window von Samsung

Science Fiction wird immer schneller real! Das neue „Samsung Smart Window“ soll in den nächsten Wochen in die Massenproduktion gehen. Es erinnert an den Computerbildschirm, mit dem Ermittler Tom Cruise im Hollywood-Film „Minority Report“ arbeitet. Die Zukunft, sie beginnt in Las Vegas auf der CES schon heute!

Es sieht toll aus, das neue Samsung Smart Window, und es könnte Konkurrenten Apple mit seinem Ipad das Fürchten lehren: Mit dem Fenster, das auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas zu sehen ist, kann man nicht nur ins Freie gucken, sondern auch elektronisch die Jalousien herunter lassen. Aber wenn es nur das wäre: Man kann den Wetterbericht checken, auf Twitter und Facebook posten, man kann eMails ansehen und alles das, was das Tablet von Apple auch zu bieten hat. Aber mehr noch: Man kann mit dem Gerät auch Fernsehen via Internet und vieles mehr.

Zu sehen ist das Gerät derzeit auf einer der größten Elektronikmessen weltweit, auf der CES in Las Vegas. Wie die Reporterin in unserem Video sagt, plant Samsung bereits in den nächsten Monaten die Massenproduktion des intelligenten Fensters.

Autor: Christian Eckl

www.wochenblatt.de